Ökologisch heizen: Wärmepumpe im Altbau

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Bild: Daikin

Hohe Verbräuche, steigende Kosten und ein fehleranfälliger Betrieb: Eine veraltete Heizanlage treibt Hausbesitzer oft zum Heizungswechsel. Und der lohnt sich – denn mittlerweile lassen sich alle Gebäudearten kostengünstig und umweltfreundlich beheizen. Zum Beispiel mit einer Wärmepumpe im Altbau: sie nutzt kostenfreie Umweltenergien. Wir zeigen, welche praktischen Voraussetzungen Sie beim Einbau einer Wärmepumpe im Altbau erfüllen müssen. Und wir geben Tipps zur finanziellen Förderung.

Welche Heizung ist am besten für Altbau?

Wer ein neues Heizsystem in ein bestehendes Gebäude einbauen will, hat bei der Auswahl einiges zu beachten. Oft spielen die vorhandene Heizungsanlage und der Modernisierungsgrad der Immobilie eine Rolle. Doch wer auf eine umweltfreundliche Wärmepumpe setzen möchte, muss nicht gleich das ganze Haus energetisch sanieren. Es gibt mittlerweile Wärmepumpen, die einfach für eine alte Öl- oder Gasheizung eingebaut werden können. Ohne energetische Sanierung.

Von allen Heizarten ist die Wärmepumpe zudem die umweltfreundlichste und zukunftsträchtigste Lösung. Grund: Sie bietet den Vorteil, dass sie wenig CO2-Emissionen verursacht. Um Heizenergie zu produzieren, verwendet sie Wärme aus der Umwelt. Diese kommt zum Beispiel aus dem Grundwasser oder der Umgebungsluft. So trägt die Wärmepumpe erheblich zum Klimaschutz bei. Hausbesitzer profitieren von geringen Energiekosten und erfüllen mühelos die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV).

Selbstverständlich kann man eine bestehende Gasheizung oder eine Öl-Zentralheizung mit einem Brennwertkessel ausstatten. Doch die Anzahl der installierten Wärmepumpen wächst. Und diese Wärmepumpen werden mit regenerativen Wärmequellen betrieben. Während mehr als 50 Prozent der Bauherren im privaten Neubau auf Wärmepumpen setzen, kommt die Technologie auch bei Bestandsgebäuden immer häufiger zum Einsatz. Nicht zuletzt aufgrund der finanziellen, staatlichen Förderprogramme entscheiden sich viele Hausbesitzer dafür.

Welche Wärmepumpe im Altbau?

Welche Wärmepumpe Sie einbauen sollten, kommt auf den Zustand des bestehenden Heizystems an. Befindet sich Ihre Heizung noch in einem guten Zustand, ist ein bivalenter Betrieb möglich. Damit ist eine Kombination aus zwei Systemen gemeint: Ölheizung und Wärmepumpe oder Gasheizung und Wärmepumpe.

Wichtig bei der Auswahl: Das vorhandene Wärmeverteilsystem muss zur Wärmepumpe im Altbau passen. Generell unterscheidet man zwischen drei Arten der Wärmepumpe im Altbau wie auch im Neubau:

Luftwärmepumpe, beziehungsweise Luft-Wasser-Wärmepumpe

Hier saugen Ventilatoren die Luft ein und verwenden sie fürs Heizen sowie zur Erwärmung des Wassers. Von den drei Wärmepumpenarten ist sie in der Anschaffung und Installation am günstigsten und kommt am häufigsten zum Einsatz. Man hat die Möglichkeit, sie als Gerät für innen oder für außen zu installieren. Alternativ geht eine Split-Aufstellung, bei der sich innen und außen ein Gerät befindet.

Erdwärmepumpe, beziehungsweise Sole-Wasser-Wärmepumpe

Hier kommt die Wärme aus der Erde, unter anderem mittels Erdkollektoren, die oberflächennah verlegt werden oder Erdsonden. Bei Letzteren ist in der Regel eine Genehmigung nötig, da dazu eine Tiefenbohrung im Erdreich vorgenommen wird. Die Erdkollektoren benötigen zwar keine Genehmigung, dafür aber eine deutlich größere Grundfläche.

Grundwasser-Wärmepumpe, beziehungsweise Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Diese Variante nutzt das Grundwasser als Wärmequelle. Über eigens dafür gebohrte Brunnen gelangt das Grundwasser nach oben und wird anschließend zurückgepumpt. Die Erschließung ist aufwendig und erfordert eine besondere Planung. Der Wirkungsgrad und die Energieeffizienz sind bei Erd- und Grundwasser-Wärmepumpe höher als bei Luftwärmepumpen.

Produkthinweis Wärmepumpe im Altbau:

Der Hersteller Daikin entwickelte die Luft-Wasser-Wärmepumpe Daikin Altherma 3 H HT speziell für die Heizungsmodernisierung. Sie ist mit Vorlauftemperaturen bis 70°C bei minus 15°C Außentemperatur die optimale Lösung für den Altbau. Die Daikin Altherma 3 H HT kann anstelle von Gas- und Ölheizungen installiert werden. Vorhandene Heizkörper oder Fußbodenheizungen können mit der Wärmepumpe kombiniert und weiter genutzt werden.

Mit dieser Wärmepumpe ist eine Heizungsmodernisierung auch ohne umfangreiche Modernisierungsarbeiten am Haus, wie zum Beispiel eine zusätzliche Fassadendämmung, möglich.

Einbau einer Wärmepumpe im Altbau: Was sind Voraussetzungen?

Generell günstig für eine hohe Wärmepumpeneffizienz sind ein hoher energetischer Gebäudestandard sowie ein nicht zu hoher Warmwasserverbrauch. Eine Dämmung reduziert Wärmeverluste und verringert Vorlauftemperaturen sowie die Betriebslast. Eine umfassende energetische Sanierung ist in der Regel empfehlenswert, für den Einbau einer Wärmepumpe aber nicht immer zwingend notwendig. Das liegt daran, dass manche Hersteller mittlerweile Wärmepumpen anbieten, die auch hohe Vorlauftemperaturen schaffen und so für den unsanierten Altbau geeignet sind.

In einer guten Ausgangssituation befindet sich, wer sein Haus bereits mit einer Flächenheizung beheizt. Denn die, für die Fußbodenheizung benötige niedrige Vorlauftemperatur sorgt für eine höhere Effizienz der Wärmepumpe. Wer klassische Heizkörper einsetzt, braucht eine höhere Vorlauftemperatur.

Was den Platzbedarf angeht, können sich zukünftige Wärmepumpenbesitzer freuen: Im Gegensatz zur Öl- oder Gasheizung benötigt die Wärmepumpe in der Regel weniger Stellfläche. Durch den Ausbau von Öltanks gewinnt man viel Platz. In manchen Fällen bekommt man einen kompletten Raum dazu.

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Auch für den unsanierten Altbau geeignet: die Luft-Wasser-Wärmepumpe DAIKIN Altherma 3 H HT,
bestehend aus einem Innen- und einem Außengerät. Bild: Daikin

Wie wirtschaftlich ist eine Wärmepumpe?

Die Jahresarbeitszahl (JAZ) bildet die Wirtschaftlichkeit des Wärmepumpensystems ab. Sie wird wie folgt angegeben: Zum Beispiel bedeutet eine JAZ von 3, dass ein Teil Strom drei Teile Wärme ergeben. Ein ausgezeichneter energetischer Gebäudestandard in Kombination mit einem auf niedrige Vorlauftemperaturen ausgerichteten Wärmeverteilsystem sorgt für eine hohe JAZ. Eine hohe JAZ sorgt in der Folge für niedrigere Stromkosten. Die tatsächliche Höhe der JAZ lag bei einem Feldtestprojekt des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme bei Luftwärmepumpen in Bestandsgebäuden zwischen 2,5 und 3,4. Einen hohen Einfluss auf die Stromkosten haben Installation und Betriebsweise. Das zeigten in der Studie die Einzelwerte.

Die Wärmepumpe arbeitet dabei besonders effizient, wenn Wärmequellen- und Heiztemperatur ähnlich sind. Bei der Installation ist ein hydraulischer Abgleich an den bestehenden Heizsystemen nötig.

Wärmepumpe im Altbau: Rechnet sich das?

Insgesamt kommt es bei den Kosten auf den Heizwärmebedarf des Hauses, auf die gewählte Wärmepumpe und auf deren Jahresarbeitszahl (JAZ) an. Im Vergleich zu anderen Heizarten sind die Anschaffungskosten bei einer Wärmepumpe im Altbau hoch, doch die Anschaffung rechnet sich schnell. Denn Wärmepumpen benötigen keinen Brennstoff, sondern beziehen die Wärme aus Erde, Wasser oder Luft. Im Vergleich zu Öl- oder Gasheizungen sind die Energiekosten langfristig überschaubar.

Generell ist es schwierig, die Kosten für eine Wärmepumpe exakt anzugeben. Das liegt daran, dass die technischen Entwicklungen sehr dynamisch sind. Die in der Tabelle angegebenen Preise stellen demnach Richtwerte dar.

Beispielhaus mit 20.000 Kwh VerbrauchAnschaffungskosten (inkl. Montage und zusätzliche Kosten)jährliche Betriebskosten (beinhaltet Wartung + Stromkosten) Staatliche Förderung für Wärmepumpe und Umfeldmaßnahmen (Bafa)
Brennwert-Gasheizung6.000 bis 9.000 Euro1.550 Euro (bei durchschnittl. Gaspreis von 6 ct pro kWh)
Luft-Wärmepumpe15.000 bis 25.000 Euro1.400 Euro (bei durchschnittl. Wärmepumpen-Stromtarif von 0,24 ct pro kWh)35 % beim Austausch einer Gas-Heizung; 45 % bei Austausch einer Ölheizung
Erdwärmepumpe (Unterschiede bei Erdkollektor oder Erdsonde)7.500 bis 20.000 Euro1.400 Euro (bei durchschnittl. Wärmepumpen-Stromtarif von 0,24 ct pro kWh)35 % beim Austausch einer Gas-Heizung; 45 % bei Austausch einer Ölheizung
Grundwasser-Wärmepumpe13.000 bis 21.000 Euro1.400 Euro (bei durchschnittl. Wärmepumpen-Stromtarif von 0,24 ct pro kWh)35 % beim Austausch einer Gas-Heizung; 45 % bei Austausch einer Ölheizung
Mit diesen Kosten müssen Sie bei der Wärmepumpe im Altbau und für den Neubauten rechnen.

Welchen Vorteil hat eine mit Solar-Anlage kombinierte Wärmepumpe?

Die Kombination aus Wärmepumpe und Solar-Anlage, in diesem Fall einer Photovoltaik-Anlage, ermöglicht ein CO2-neutrales Heizen. Das spart Heizkosten und liefert einen Beitrag zum Umweltschutz.

Achten Sie bei der Auswahl der Wärmepumpe darauf, dass sich diese für die Solarstrom-Einspeisung eignet. Das zeigt zum Beispiel das Label Smart Grid ready an. Diese Wärmepumpenmodelle können Sie außerdem bei den von Energieversorgungsunternehmen angestrebten variablen Stromtarifen verwenden. Plus: die Geräte sind in der Regel Smarthome-fähig.

Ist die Wärmepumpe mit alten Heizkörpern kombinierbar?

Ja, die Wärmepumpe kann man einbauen, wenn sich im Haus Fußbodenheizung, Flächenheizung und Heizkörper befinden. Dabei ist zu beachten, dass bei klassischen Heizkörpern die Wärmepumpe eine entsprechend hohe Vorlauftemperatur liefern muss – und das kann nicht jede.

Vorab empfiehlt sich immer, die vorhandene Installation durch einen Fachmann prüfen zu lassen. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass die neue Wärmepumpe und die bestehenden Radiatoren bzw. die Flächenheizung gut zusammenlaufen. Grundsätzlich gilt: je höher die Vorlauftemperatur, desto höher der Energieaufwand.

Wie laut ist eine Wärmepumpe? Wo stelle ich sie am besten auf?

Die These, Wärmepumpen sind mit mit großen Ventilatoren ausgestattet und die sind laut, stimmt so schon lange nicht mehr. Wärmepumpen können flüsterleise sein und besagte große Ventilatoren können sogar unter dem Schlafzimmerfenster auf Volllast laufen. Bei modernen Wärmepumpen gibt eines nicht mehr: Lärm. Geräuscharme Modelle arbeiten mit einem Schalldruck von rund 35 dB(A) an. Und das ist höchstens noch als leises Wispern wahrnehmbar. Ein weiteres Plus: der Nachbarschaftsfrieden bleibt stets gewahrt.

Ein Außengerät als Monoblock bietet sich immer dann an, wenn umbauter Raum knapp ist. In diesem Fall kann man Luft-Wasser-Wärmepumpen platzsparend im Freien aufstellen. In der Split-Aufstellung gibt es ein Innen- und ein Außengerät. In beiden Fällen sind lediglich kleine Wanddurchführungen erforderlich. Zusätzlich kann eine Wärmepumpe auch nur innen aufgestellt werden. Das kostet entsprechende viel Platz im Keller.

Als Standort im Hausinneren dienen in der Regel diese Räumlichkeiten:

  • Keller
  • Hauswirtschaftsraum
  • Dachbodenbereich

Vorteile bei einer Innenaufstellung der Wärmepumpe im Altbau:

  • Frostfreiheit
  • kurze Leitungswege
  • kein Geräuschbelästigungsrisiko der Nachbarn
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Das Außengerät der DAIKIN Altherma 3 H HT ist mit 35 db(A) sehr leise. Bild: Daikin

Welche Funktionen kann die Wärmepumpe übernehmen?

So wie die Wärmepumpe beim Neubau kann auch die Wärmepumpe im Altbau noch weitere Aufgaben erfüllen: dazu gehören Warmwasseraufbereitung, Kühlen und Lüften.

Kühlen:

Wer mit der Wärmepumpe im Altbau kühlen möchte, braucht eine Variante mit reversibler Betriebsweise. Dabei senkt die Wärmepumpe über den Kühl-Modus die Zimmertemperatur merklich. Der Kältekreislauf wird von Heizen auf Kühlen gestellt. Hierbei pumpt die Wärmepumpe kühles Wasser durch die Flächenheizung und absorbiert Teile der Raumwärme. Das geht nur wenn die Heizflächen für die Kühlfunktion ausgelegt sind. Und die Kühlung hat ihre Grenzen. Bei zu niedrigen Temperaturen würde sich die Feuchtigkeit der Luft an Böden und Wänden niederschlagen und für Feuchteschäden sorgen. Zusätzlich sollte man darüber nachdenken, Regelgeräte zur Kontrolle der Taupunkttemperatur zu installieren. Wichtig: Die Kühlfunktion steht nur bei Flächenheizungen zur Verfügung. Wenn Sie Gebläsekonvektoren einsetzen, können Sie damit ebenfalls kühlen.

Warmwasser:

Um Wasser zu erhitzen kann man auf eine Wärmepumpe mit integriertem Warmwasserspeicher zurückgreifen. Oder man wählt eine Kombination aus Wärmepumpe und separatem Warmwasserspeicher. Fällt die Entscheidung auf Letzteren, sollte man für die Anwendung geeignete Modelle einsetzen. Das garantiert einen energieeffizienten und umweltbewussten Einsatz.

Wärmepumpen mit integriertem Warmwasserspeicher sind vom Umfang her größer. Denn aufgrund der niedrigen Vorlauftemperaturen und hohen Volumenströmen der Wärmepumpen müssen die innenliegenden Wärmetauscher eine entsprechende Größe aufweisen. Darin wird das Wasser im Durchlaufprinzip erwärmt. In der Regel handelt es sich um einen geringen Wasserinhalt, der mehrfach getauscht wird und somit bakterienfrei ist.

Lüften:

Regelmäßiges manuelles Lüften ist wichtig – doch mittlerweile finden immer häufiger kontrollierte Lüftungsgeräte ihren Weg in Neu- und Altbauten. Sie filtern Gerüche oder abgestandene Luft aus den Wohnräumen. Weiterhin sorgen sie für ein gutes Raumklima und minimieren Wärmeverluste. Die meisten Wärmepumpen kann man mit Wohnlüftungsgeräten kombinieren. Das gilt ebenso bei Umrüstung auf eine Wärmepumpen im Altbau. Die Kombination aus beiden Systemen sorgt für eine gesteigerte Heizleistung.

Wie installiert man eine Wärmepumpe im Altbau?

Will man seinen Altbau mit einer Wärmepumpe nachrüsten, sollte man einen Profi kontaktieren. Denn dabei kommt es auf exakte Planungen und Berechnungen an, da eine zu groß ausgelegte Wärmepumpe immer höhere Investitionskosten verursacht. Wenn es ums konkrete Einbauen geht, ist ein weiterer Punkt wichtig: das Gerät muss durch die Tür und das Treppenhaus passen. Um einiges leichter ist da die Installation im Neubau. Hier befindet sich das Gebäude sowieso im Bau und man kann die Geräte besser einplanen.

Findet zum Beispiel ein Tausch zwischen einer Ölheizung und Wärmepumpe im Altbau statt, dauert dies in der Regel wenige Tage: Dabei entfernen Fachleute die alte Heizung sowie die Öltanks und installieren Außen- und Innengerät. Anschließend verbinden sie alles miteinander. Zuletzt schließt ein Elektriker die Anlage an. Danach findet noch eine Einweisung durch den Installateur statt, bei der man alle Temperaturen nach den Bedürfnissen der Bewohner einstellt. Wer später nachregeln möchte, kann Änderungen direkt über das Display am Gerät vornehmen. Bei vielen Modellen kann man die Wärmepumpe über eine App steuern und überwachen.

Achtung: Vor der Inbetriebnahme der Wärmepumpe sollte man einen hydraulischen Abgleich der Heizungsanlage machen. So stellt man eine reibungslose Funktionsweise sicher. Der Einbau von Strom- und Wärmemengenzählern ist ebenso ratsam. So können Sie Fehlfunktionen und Unregelmäßigkeiten leicht feststellen.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Wärmepumpen?

Eine staatliche Förderung gibt es sowohl für Wärmepumpen im Neubau, als auch für solche, die nachträglich eingebaut werden. Voraussetzung: die Wärmepumpe erfüllt die technischen Mindestanforderungen. Dann fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) den Einbau einer Wärmepumpe im Neubau mit der Übernahme von 35% der Kosten. Bei der Wärmepumpe im Altbau ist der Förderanteil noch höher: Hausbesitzer, die z.B. ihre Ölheizung mit einer Wärmepumpe ersetzen, sparen sich bis zu 45% der Investitionskosten.

Dabei bezieht sich die Förderung auf die Wärmepumpe selbst und auf die damit verbundenen Umrüstungsarbeiten. Dazu zählen z.B. die Montage und Installation der Wärmepumpe oder der Einbau einer Flächenheizung.

Was muss man beim Förderantrag beachten?

Wenn es ans Ausfüllen des Antrags geht, müssen Renovierer einiges beachten, um die höchste Fördersumme zu erhalten. Es gilt, alle in Frage kommenden Förderprogramme zu prüfen. Hinzu kommen Antragstellung und Nachweisführung.

Profi-Tipp: Wer sich z.B. für eine Wärmepumpe des Herstellers Daikin entscheidet, spart sich die zeitaufwendige Förderantragstellung. Denn der Wärmepumpenhersteller bietet einen kompetenten Förderservice an. Dieser übernimmt die Antragstellung. So ist garantiert, dass die Anträge fehlerfrei sind und man die maximale Fördersumme erreicht. Kostenfrei ist der Förderservice für die Hochtemperatur-Wärmepumpe Daikin Altherma 3 H HT. Sie eignet sich besonders als Wärmepumpe für Altbau.

FAZIT

Im Neubau entscheidet sich heute mehr als jede zweite Baufamilie für eine Wärmepumpe als Heizungsart. Und auch beim Altbau ist die Tendenz steigend – mit gutem Grund: Eine Wärmepumpe im Altbau bietet viele Vorteile gegenüber herkömmlichen Heizungsanlagen. Sie ist umweltfreundlich, günstig im Betrieb, meistens platzsparend und der Staat fördert die Anschaffung mit einem finanziellen Zuschuss. Besonders günstig sind Wärmepumpen mit niedrigen Vorlauftemperaturen. Sie bewirken, dass die Wärmepumpe zum Heizen weniger Leistung bringen muss.

Renovierer können bei ihrer Wärmepumpe im Altbau zwischen drei Varianten wählen: Luftwärmepumpe, Erdwärmepumpe und Grundwasser-Wärmepumpe. Welche Wärmepumpe sich am besten eignet, hängt in der Regel von der bestehenden Heizungsanlage, dem Modernisierungsgrad des Gebäudes und den Kosten ab. Dabei schließt eine fehlende Dämmung den Einbau einer Wärmepumpe keinesfalls aus. Wenn Sie also bestimmte Voraussetzungen beachten, findet sich für nahezu jedes Gebäude das richtige Wärmepumpen-Modell.

Youtube Video zum Thema

In unserem Youtube Video zum Thema Wärmepumpe im Altbau haben wir einen Bauherren besucht, der über seine Erfahrungen bei dem Tausch seiner alten Ölheizung zu einer Wärmepumpe berichtet. Zudem erfahren Sie in einer Techniktour, was es alles bei der Umrüstung zu beachten gibt:

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