EnEV kurz erklärt: Wer muss dämmen?

EnEV kurz erklärt: wer muss dämmen
Bild: pixabay

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt vor, dass Hausbesitzer begehbare Dachböden nachträglich mit einer Wärmedämmung versehen müssen. Konkret bezieht sich dies auf die Decke, die beheizten von unbeheiztem Raum trennt.

Alle Hausbesitzer, die ihr Haus erst nach dem 1. Februar 2002 erworben haben, müssen unter Umständen nachrüsten. Grundsätzlich gilt die Dämmpflicht für Eigentümer, die eine Immobilie vermieten, aber auch für Selbstnutzer.

Hier gelten Ausnahmeregeln

Ausnahme: Für ältere Hausbesitzer, die schon seit Jahrzehnten in ihrer Immobilie wohnen.
Steht das alte Haus zum Verkauf, geht die Verpflichtung zum Dämmen auf den neuen Eigentümer über. Er hat dann zwei Jahre Zeit.

Weitere Ausnahme: Wenn die Dachschrägen im begehbaren Speicher oder die oberste Geschossdecke bereits gedämmt sind.
Die Dämmung muss nicht zwingend die neusten Anforderungen der EnEV erfüllen. Und: Wer anhand eines Gutachtens nachweisen kann, dass eine Nachrüstung wirtschaftlich nicht sinnvoll ist oder nicht finanziert werden kann, ist von der Dämmpflicht befreit.

Doch Achtung: Hausbesitzer, die die Sanierung wegen zu hoher Kosten grundsätzlich ablehnen, müssen mit Bußgeld rechnen. Weitere Infos gibt es hier: www.energie-fachberater.de

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